Anonimo in Matthäus Merian

Comet welcher Anno 1680 und 1681 beobachtet worden

in Matthäus Merian, Theatri Europaei Continuati Zwölffter Theil Das ist: Abermalige Außführliche Fortsetzung Denck und Merckwürdigster Geschichten : Welche, ihrer gewöhnlichen Eintheilung nach, an verschiedenen Orten durch Europa, Wie auch in denen übrigen Welt-Theilen, vom Jahr 1679. an biß 1687. sich begeben und zugetragen ; Insgesambt auß der Sachen, ... und Communicirten Actis und Urkunden zusammen gezogen ... Auch mit vielen darzu nöthigen Kupffer-Stücken und Bildnüssen Außgezieret, und Verlegt. Durch Matthaei Merians Sel. Erben , Franckfurt am Mäyn 1691

 

 

Anonimo in Matthäus Merian

 

Comet welcher Anno 1680 und 1681 beobachtet worden

 

 

 

in Matthäus Merian

 

Theatri Europaei Continuati Zwölffter Theil Das ist: Abermalige Außführliche Fortsetzung Denck und Merckwürdigster Geschichten : Welche, ihrer gewöhnlichen Eintheilung nach, an verschiedenen Orten durch Europa, Wie auch in denen übrigen Welt-Theilen, vom Jahr 1679. an biß 1687. sich begeben und zugetragen ; Insgesambt auß der Sachen, ... und Communicirten Actis und Urkunden zusammen gezogen ... Auch mit vielen darzu nöthigen Kupffer-Stücken und Bildnüssen Außgezieret, und Verlegt. Durch Matthaei Merians Sel. Erben , Franckfurt am Mäyn 1691

 

 

L’oggetto della tavola, incisa da un artista anonimo e contenuta nel volume di cronache europee per gli anni 1679-1687 di M. Merian, è la grande cometa apparsa tra il  1680 e il 1681, la cometa di Kirch e del Padre Gesuita Eusebio Francesco Chini.

Venne scoperta da Kirch al telescopio il 14 novembre 1680 (giorno 4 nelle tavole, dove tutte le date anticipano di 10 giorni conformandosi ancora al calendario giuliano). Rimase visibile fino alla notte del 19 marzo 1681. Per la sua luminosità e l’estensione della coda viene ricordata come la Grande Cometa del 1680 o cometa di Kirch. E’ classificata con il codice C/1680 V1 e riporta inoltre il primato di essere il primo astro chiomato scoperto con l’ausilio di un telescopio. 

http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=C/1680+V1.

 

C/1680 V1 è uno degli astri chiomati più appariscenti che siano mai stati visti, venne riprodotta da diversi artisti, apparve su moltissimi fogli di informazione volante e venne studiata in tutta Europa da diversi astronomi: Friedrich Büttner da Danzica,  Jean de Fontaney da Parigi, Johann Heinrich Voigt da Amburgo, Jakob Honold da Ulm… Venne studiata indipendentemente dal Padre Gesuita Eusebio Francesco Chini (Eusebius Franz Kühn) di Segno in Val di Non, che la osservò da Cadice durante il suo viaggio che lo avrebbe portato in missione nel nuovo mondo in California dove pubblicò il suo saggio scientifico firmandolo con il nome di Eusebio Francisco Kino.

 

  

http://www.atlascoelestis.com/Kirch%201681%20Pagina.htm

 http://www.atlascoelestis.com/Kino%201681%20base.htm

 

 

    

      A contemporary English drawing       Rotterdam, Painting by Atlas van Stolk 


        

The Great Comet of 1680 over Rotterdam                               A German etching of Kirch’s Comet. Etched in 1707

 

 

 

M. Merian la menziona nelle sue cronache europee alle pagine 259-260 e la fa illustrare da un artista che rimane ancora anonimo; l’illustrazione viene intercalata nella pagina appena precedente i testi .

 

Lo scritto di Merian è in tedesco e in carattere gotico ma possiamo trovare una traduzione  in inglese, che di seguito trascrivo, nella seguente pagina appartenente al sito che Henk Bril dedica all’astronomia e alla sua storia: 

  http://www.astrobril.nl/oudekomeety.html#1680

 

"Erschröcklicher Comet läst sich in Europa sehen

.
IV. Unter allen Wunderzeichen aber/so hin und wieder am Himmel und Erden gesehen worden/ ist nicht das geringste der erscherckliche Comet / welcher sich/ Donnerstags den 16, 26, Decembr. Gleich nach anbrechender Nacht hat sehen lassen. Der Stern an sich selbst wurde zwar nicht viel gesehen / und von den Gestirn verständigen nicht grösser / als sonsten ein gemeiner von der zweiten / oder dritten Gattung gehalten / aber sehr feurig / und doch dunkel i seine Ruthe / deren Beginn von dem Stern ungefehr bei dem Horizont gestanden / erstreckte sich von Sud-Westen nach Nord-Osten und nahme beinahe den höchssten Theil der Luft ein.  Die daran hangende Ruthe/ oder Schwanz war hell und klar/ aber bleich / daß man auch die Fix Stern darunter bequemlich erkennen und unterscheiden konte. Er gieng / wie gemeldet/ mit einfallender Nacht auff/ und um 10. oder 12. deß Nachts wiederum unter.

Zur selbigen Zeit stunde der Comet von dem hellen Stern der Leier 46. Grad / von dem Stern des Schwans 50. und vom Halse deß Pferdes Pegasus 75. Grad. 3 Tage verflossen/ daß man nichts sonderliches davon sehen konte / aber den 1. Januarii erschiene er wiederum 11. Grad / und 10. Min. vom Herzen deß Adlers / 39. Grad von der Leier / und auch so weit vom Halse deß Pferdes Pegusus, so daß er bereits 11. Grad verlauffen war; jedoch haste sein Swanz wenig abgenommen / dann er bestunde in 67. Graden ungefehr ben dem Stern Cassiopaeiae. Deß andern Tags sahe man ihn zwar wieder / aber 5. Grad verlauffen.
Der dunckeln Lufft halben blieb er drei Tagen unsichtbar: den 7. Jan. war er abermal von seiner vorigen Stelle gewichen / und befande sich zwischen dem Hals / und lincken Fuß deß Pegasus, im achten Grad deß Delphins/ fünffzig Grad / vierzig Minuten von der Leier / zwei und dreissig und ein halben Grad von dem Schwanz deß Schwanen und 27. Grad / 15. Minuten vom Haupt Andromedae. Der Schwanz war zwar heller / aber allein auff 56. Grad / bei dem lincken Fuß Andromedae, und dem mittelsten Stern Cassipeiae, biß zum Haupt Persei.
Nach diesem ist er je länger je kleiner worden / und hat man denselben im Außgang deß Jenners nicht mehr erkennen können / ob er gleich biß an Ende deß Hornungs an unterschidlichen Orten in Teutschland / Dennemarck / Schweden / Polen und Moscau geleuchtet,. Hierbei ist Anmerckens werth / daß man diesen Cometen in ganz Europa aller Orten / absonderlich in Italien / Hispanien / Portugall / Engeland / Franckreich / Niederland / Teutschland /Dennemarck / Schweden / Polen und Moscau / ja auch in der Türckei gesehen. Uber diesen Stern haben die Gelehrte / und unter denen auch der Fürstl. Hessische Professor Juris Primarius zu Marburg Johannes Tesmarus, ihre Gedancken der Welt mitgetheilet und werln dergleichen Himmels Zeichen“/ fast von jederman vor bös und schädlich gehalten werden / hat derselbe / auß alten und neuen Scribenten erwiesen und in Tage gelegt / daß auß ihrem Gheist nichts eigentliches / vom zukünftigen Blick ober Unglück / oder Regimenes Veränderungen geschlossen werden könne / ja daß darauss mannschmal mehr gute / als böße Zeiten erfolgen sind; massen dann / Gott sei Danck / nach dieses so grossen Cometen Erscheinung / viel gute fruchtbare Jahre / weniger nicht / als herzliche Victorien / wider den Erbfeind der Christenheit verleien worden seind."

 

  

English translation 


"Dreadful comet shows up in Europe.


Of all the marvellous signs visible in the Heavens and on Earth none of the least is the dreadful comet which showed himself Thursday December 16, 26 just after the fall of night. The star itself was not seen a lot, and considered as bright as the stars of the second of third brightness, but very fiery but also gloomy was its tail, that when the star stood just about on the horizon would stretch from South-West tot North-East and would cover most part of the sky.  The tail was bright and clear, but transparent, so that the fixed stars underneath it were clearly visible and recognisable. It rose, as stated, during nightfall and set about 10 or 12 during Night. At that time the comet stood 46 Degrees from the bright star of Lyra (Vega), from the star of Cygnus (Deneb) 50 and from the neck of Pegasus the Horse (Markab) 75 Degrees. 3 Days passed in which nothing could be seen, but on January 1st it appeared 11 Degrees and 10 Minutes from the heart of Aquila (Altair) , 39 degrees from Lyra (Vega), and also that far from the Neck of Pegasus the Horse (Markab), so that it had moved already 11 degrees, nevertheless its tail had lost a little of its length, because it stretched for about 67 degrees to the star Cassiopeia (Schedar). The next day it was seen again, but it had moved 5 degrees. Obscured skies made it 3 days invisible: on January 7 it had moved again from its previous position and was between the Neck(Markab)  and left foot (Scheat) of Pegasus, eight degrees from Delphinus, 50 degrees 40 Minutes from Lyra (Vega), 32.5 degrees from the tail of Cygnus (Deneb) and 27 degrees 15 Minutes from Andromeda’s head (Alpheratz). The tail, although brighter, was 56 degrees, near the left foot of Andromeda (Alamak) and the middle star of Cassiopeia (gamma Cas) all the way to the head of Perseus(gamma Per).
After this it became fainter and fainter / and it became undistinguishable at the end of January, although it shined till the end of February on several places in Germany, Denmark, Sweden, Poland and Moscow.

It is worth noticing that the comet was seen all over Europe, in Italy, Spain, Portugal, England, France, The Netherlands, Germany, Denmark, Sweden, Poland and Moscow, and even in Turkey. Men of learning, among them the Professor Juris Primarius of the principality of Hesse Johannes Tesmarus (1643-1693) in Marburg shared their thoughts on this star with the world, and where similar heavenly signs are considered evil and pernicious by almost everyone, these men pointed out and showed from old and new writings that, to tell the truth, to their opinion, from future vision neither misfortune nor change of regime could be concluded. Yes, even that from it sometimes more good times as bad times will come; Thank God, this great comet appearance only led to many fruitful years, no less, and sweeping victories over the birth enemy of Christianity."

 

 

 Le pagine originali:

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10807450_00009.html

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10807450_00297.html

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10807450_00299.html

 

 

 

 

 

 

TAVOLA

 

 

Commento all’incisione

  La tavola riproduce lo scenario celeste della cometa in proiezione polare equatoriale cilindrica, la visione è concava. Il reticolo equatoriale è rappresentato dal Tropicus Cancri e dall’Aequator che fa da tangente alla proiezione cilindrica. Su questo, che è riportato per tutta la sua estensione, è posta una scala graduata al passo di 5° di A. R. numerati ogni 10. Per un curioso e banale errore  dell’incisore, in corrispondenza della costellazione della Balena, la progressione della numerazione dei gradi dell’A. R. non si ferma ai 360° ma prosegue continuando con 370° e   380°  anziché ricominciare con 10° e 20°.

La linea sinuosa dell’Ecliptica attraversa tutto il cielo intersecando l’Aequator nei due punti equinoziali.

 

Equinozio primaverile

 

Il percorso della cometa, identificata puntualmente da dei cerchietti , è suddiviso in tre parti denominate Dies Nov: Trames Cometae, tra il Leone e la Bilancia, Dies decemb:, tra lo Scorpione e Antinoo e Ian:, tra quest’ultimo e il Triangolo. Soltanto per quest’ultima sezione l’astro chiomato viene disegnato completo della sua coda e per l’intera e variabile sua estensione. 

 

  

Dies Nov: Trames Cometae, Dies decemb:

 

Ian: 

 

La parte superiore della tavola è occupata da una grande rappresentazione della cometa suddivisa nettamente tra nucleo e coda.

Le stelle sono riportate distinte per magnitudine ma manca la scala di riferimento e non vi sono nomi  ne per gli astri ne per le costellazioni se non le sigle che identificano quelle zodiacali.

Delle costellazioni non tolemaiche troviamo la Chioma di Berenice e quelle ora cadute in disuso dell’Apes ( o Vespa o Musca Borealis) presso l’Ariete, di Antinoo (portato dall'Aquila) e del Jordanus Fluvius a sud dell’Orsa Maggiore. 

 

     

 Chioma di Berenice, Apes ( o Vespa o Musca Borealis), Antinoo

 

Jordanus Fluvius

 

 

Nell’angolo in  basso a destra della tavola, appena sotto la costellazione dell’Idra, si può notare il grafico di una curva  a forma di ellisse. Secondo alcuni critici questa curva potrebbe essere una interpretazione dell’orbita seguita intorno al Sole dalla cometa. 

 

Uovo di Roma o percorso della cometa intorno al Sole?

 

Secondo altri sarebbe invece un riferimento grafico a quanto successo a Roma  in occasione dell’apparizione della cometa, quando furono ritrovate tre uova di gallina che riportavano sul guscio esterno alcune incisioni che  palesemente si riferivano alla cometa stessa:

 

COMETA APPARSA IN ROMA L'ANNO 1680 NEL SEGNO DI VERGINE DI GRADI 13 VISTA ALLI 4 NOVEMBRE DELL' ANNO SUDDETTO, Roma 1680

  http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b84905075

 

Fig. 1. Disegno di un Ovo, nato in Roma, alli 2 Decembre 1680 in Giorno di lunedi, circa hore otto, con grandisse. strepito, cantado una Gallina diede fuori un Ovo simile al presente, con tutti quelli segni che si vedono . impressi. con il segno. della Com. - Fig. 2. Disegno del 2. Ovo, nato in Roma li 4 del sudetto mese con serpe dentro, alle hore 9 come si vede nella 2. figura. - Fig. 3. Disegno del 3. Ovo, medemamente in Roma nella declinatione dell cometa.

 

Curioso e poco probabile ritrovamento la cui eco aveva percorso tutta l’Europa: Abraham Cosathe, Cometa Apparsa In Roma L'Anno MDCLXXX. Nel Segno Di Vergine Di Gradi XIII. : Vero Disegno Dell'Ovo Prodigioso Nato In Roma Alli II Di Decembre Del Presente Anno MDCLXXX. Nel Quale Continua A Comparire La Cometa Nella Forma Gia Stampata = Wahrhafftige Relation des Comet-Sterns, Der in diesen 1680. Jahr, in den Zeichen der Jungfrau zu Rom ist gesehen worden, Regensburg 1680.

 

 https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/SJ3PMJ2TECTUPGCRK2OLN4VZ77O4EJDF

 

 

 

 

ALTRE COPIE DELLA TAVOLA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OSSERVAZIONI DI

ALTRI ASTRONOMI

 

C/1680 V1

Antologia delle osservazioni di C/1680 V1, la grande cometa del  1680-1681, la cometa di Kirch e del Padre Gesuita Eusebio Francesco Chini.

 

http://www.atlascoelestis.com/Cometa%201680%20base.htm

 

 

 

 

 

RAPPRESENTAZIONI ARTISTICHE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.atlascoelestis.com

di  FELICE STOPPA

FEBBRAIO 2016